Zum Inhalt springen

Mit einem gemeinsamen Stand bei der 1.-Mai-Kundgebung setzte Pro Arbeit gemeinsam mit weiteren Initiativen ein Zeichen gegen Armut und soziale Ausgrenzung. :Pro Arbeit beteiligte sich an Aktion "Zu Tisch! Alle?"zur Solidaritätskollekte am 1. Mai

Gemeinsamer Stand gegen Armut und Ausgrenzung.jpg
Pro Arbeit hat sich am 1. Mai an der Aktion zur Solidaritätskollekte des Bistums Aachen beteiligt und damit gemeinsam mit weiteren Initiativen Solidarität mit von Armut und Erwerbslosigkeit betroffenen Menschen gezeigt. Die Solidaritätskollekte unterstützt Projekte und Initiativen, die sich für soziale Teilhabe, Beratung und konkrete Hilfen für Menschen in schwierigen Lebenslagen einsetzen. Im Mittelpunkt standen für Pro Arbeit e.V. der direkte Austausch mit betroffenen Menschen, Forderungen nach mehr sozialer Teilhabe sowie die Unterstützung des Netzwerks gegen Armut.
Datum:
4. Mai 2026
Von:
Giana Haass

Austausch mit Betroffenen am gemeinsamen Infostand

Austausch über Armut und soziale Teilhabe: OB Dr. Michael Ziemons im Gespräch mit Pro Arbeit e.V. und dem Netzwerk gegen Armut

Im Rahmen der Aktion besuchte OB Dr. Michael Ziemons den gemeinsamen Stand mehrerer Initiativen, darunter Pro Arbeit e.V., und kam dort mit betroffenen Menschen ins Gespräch. Im Austausch wurde deutlich, dass viele Menschen mit Armutserfahrung das Gefühl haben, dass ihre Probleme häufig eher verwaltet als tatsächlich gelöst werden. Themen wie steigende Lebenshaltungskosten, fehlende soziale Teilhabe und bürokratische Hürden standen dabei im Mittelpunkt der Gespräche.

Netzwerk gegen Armut fordert mehr Beteiligung

Das Netzwerk gegen Armut ist aktiv

Ebenfalls vor Ort waren Mitbegründerinnen und Mitbegründer des Netzwerks gegen Armut in Stadt und Städteregion Aachen. Das Netzwerk ist aus dem Projekt „Nicht betroffen – beteiligt!“ entstanden, das durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Ziel des Netzwerks ist es, Menschen mit Armutserfahrung eine stärkere Stimme zu geben und ihre Perspektiven stärker in gesellschaftliche und politische Diskussionen einzubringen.

OB Dr. Michael Ziemons sagte dem Netzwerk gegen Armut dabei auch seine weitere Unterstützung zu und betonte die Bedeutung des direkten Austauschs mit betroffenen Menschen für die sozialpolitische Arbeit in Aachen.

Persönliche Botschaften zum Thema Armut